Meine Mittelalterkleider
Meine Mittelalterkleider sind alle nach einem dem Lehnart Buch II entnommenen Schnitt gemacht worden, den ich mir von einer Schneidermeisterin anfertigen lies.
Dieser Schnitt passt, wenn man ihn etwas modifiziert, für die Zeiten von ca. 1320 bis 1450 und ich kann damit eine ziemlich große Zeitspanne abdecken.
Ich versuche meine Kleider alle so authentisch wie mir möglich zu machen. Das heißt, jedes Kleid ist so A, wie es mir zu dem Zeitpunkt geldtechnisch und wissenstechnisch möglich war. Bis auf die Tatsache, dass ich faul bin und alle unsichtbaren Nähte mit der Maschine mache (und ich manchmal ein bissl mogel +g+)
Ich bin bekenndender Idealo-Reenacter!
Meine Unterkleider sehen in etwa alle gleich aus, sie unterscheiden sich nur geringfügig an Verzierungen oder Knöpfen an den Ärmel etc.
Ich hab deshalb nur das Unterkleid zu meinem „Bauernkleid“ separat fotografiert.

Dieses Kleid ist aus einem wunderbaren Leinen gefertigt und (nicht ganz A) mit einer selbst gewebten Brettchenborte verziert. Die Borte hätte ursprünglich ein „laufender Hund“ (so wird er im Buch von Herrn Staudigl genannt) werden sollen, ich hab sie allerdings falsch aufgeschärt und nicht mehr den Nerv gehabt, neu anzufangen. Jetzt hab ich halt ein „laufendes Widderhorn“ - so hat es jedenfalls mein Schatz getauft.

Zu diesem Unterkleid gehört ein blaues Leinenüberkleid, mein "Bauernkleid", das hab ich so genannt, weil im Lehnart eine Abbildung so eines Kleides drin ist und es angeblich das Kleid einer Bäuerin ist. Das Bauernkleid ist aus Ikealeinen und halb (nur bis zu den Hüften) mit blaugrauer Ditte gefüttert. Ditte ist zwar nicht ganz A, aber das Leinen hat mir nicht mehr gereicht und man siehts ja nicht... (ich bin halt ein bekennender Idealo)
Die sichtbaren Nestellöcher für die Schnürung sind allerdings mit der Hand gemacht.

Dieses hier ist mein Bürgerinnenkleid. Dieses Kleid ist das Tages- bzw. Alltagskleid einer etwas besser gestellten Bürgerin, in meinem Fall das Kleid einer Gattin eines mittleren Kaufmanns.

Das Unterkleid ist aus feinem orange-rotem Leinen und hat an den Armeln jeweils fünf Messingknöpfe. Den Ausschnitt hab ich noch mit einer Linie Kettstich verziert.
Das Überkleid ist aus braunem Wollstoff, die Ärmel sind mit dunkelblauer Lenda gefüttert - nur die Ärmel, ich hab ein komplett gefüttertes Wollkleid und das ist so warm, da stirbt man fast +g+ - und die Halsausschnitte und der Saum sind mit einer Linie Kettstich verziert. Irgendwann soll der Halsausschnitt mit einer Efeubordüre bestickt werden, aber ich glaub, das erleb ich selbst nicht mehr… +g+

Mein heraldischer Sourcot, auch Höllenfenster genannt in den Farben unserer Gruppe mit unserem Drachen drauf.

Das rote Unterkleid ist aus roter Lenda, der Sourcot ist aus schwarz-grauer und dunkelblauer Lenda, mit weißer Lenda gefüttert und der Drache ist aus grauer Wolle, mit Plattstich umstickt
.
Als letztes kommt mein "Festtagskleid" aus grauer Wolle, komplett gefüttert mit gelber Lenda, mit Eselsohrärmeln und der schönen Knopfreihe.

Das Unterkleid ist aus dunkelblauer Lenda und hat sehr enge Ärmel (sieht man jetzt nicht, die Sachen sind alle ungebügelt aus der Klamottentruhe geholt worden +g+) und eine Knopfleiste am Unterarm.

Das Futter der Eselsohren wird irgendwann mal bestickt, aber das ist wieder so ein Zeit&Lust frage… +soifz+.
Dieser Schnitt passt, wenn man ihn etwas modifiziert, für die Zeiten von ca. 1320 bis 1450 und ich kann damit eine ziemlich große Zeitspanne abdecken.
Ich versuche meine Kleider alle so authentisch wie mir möglich zu machen. Das heißt, jedes Kleid ist so A, wie es mir zu dem Zeitpunkt geldtechnisch und wissenstechnisch möglich war. Bis auf die Tatsache, dass ich faul bin und alle unsichtbaren Nähte mit der Maschine mache (und ich manchmal ein bissl mogel +g+)
Ich bin bekenndender Idealo-Reenacter!
Meine Unterkleider sehen in etwa alle gleich aus, sie unterscheiden sich nur geringfügig an Verzierungen oder Knöpfen an den Ärmel etc.
Ich hab deshalb nur das Unterkleid zu meinem „Bauernkleid“ separat fotografiert.

Dieses Kleid ist aus einem wunderbaren Leinen gefertigt und (nicht ganz A) mit einer selbst gewebten Brettchenborte verziert. Die Borte hätte ursprünglich ein „laufender Hund“ (so wird er im Buch von Herrn Staudigl genannt) werden sollen, ich hab sie allerdings falsch aufgeschärt und nicht mehr den Nerv gehabt, neu anzufangen. Jetzt hab ich halt ein „laufendes Widderhorn“ - so hat es jedenfalls mein Schatz getauft.

Zu diesem Unterkleid gehört ein blaues Leinenüberkleid, mein "Bauernkleid", das hab ich so genannt, weil im Lehnart eine Abbildung so eines Kleides drin ist und es angeblich das Kleid einer Bäuerin ist. Das Bauernkleid ist aus Ikealeinen und halb (nur bis zu den Hüften) mit blaugrauer Ditte gefüttert. Ditte ist zwar nicht ganz A, aber das Leinen hat mir nicht mehr gereicht und man siehts ja nicht... (ich bin halt ein bekennender Idealo)
Die sichtbaren Nestellöcher für die Schnürung sind allerdings mit der Hand gemacht.

Dieses hier ist mein Bürgerinnenkleid. Dieses Kleid ist das Tages- bzw. Alltagskleid einer etwas besser gestellten Bürgerin, in meinem Fall das Kleid einer Gattin eines mittleren Kaufmanns.

Das Unterkleid ist aus feinem orange-rotem Leinen und hat an den Armeln jeweils fünf Messingknöpfe. Den Ausschnitt hab ich noch mit einer Linie Kettstich verziert.
Das Überkleid ist aus braunem Wollstoff, die Ärmel sind mit dunkelblauer Lenda gefüttert - nur die Ärmel, ich hab ein komplett gefüttertes Wollkleid und das ist so warm, da stirbt man fast +g+ - und die Halsausschnitte und der Saum sind mit einer Linie Kettstich verziert. Irgendwann soll der Halsausschnitt mit einer Efeubordüre bestickt werden, aber ich glaub, das erleb ich selbst nicht mehr… +g+

Mein heraldischer Sourcot, auch Höllenfenster genannt in den Farben unserer Gruppe mit unserem Drachen drauf.

Das rote Unterkleid ist aus roter Lenda, der Sourcot ist aus schwarz-grauer und dunkelblauer Lenda, mit weißer Lenda gefüttert und der Drache ist aus grauer Wolle, mit Plattstich umstickt
.Als letztes kommt mein "Festtagskleid" aus grauer Wolle, komplett gefüttert mit gelber Lenda, mit Eselsohrärmeln und der schönen Knopfreihe.

Das Unterkleid ist aus dunkelblauer Lenda und hat sehr enge Ärmel (sieht man jetzt nicht, die Sachen sind alle ungebügelt aus der Klamottentruhe geholt worden +g+) und eine Knopfleiste am Unterarm.

Das Futter der Eselsohren wird irgendwann mal bestickt, aber das ist wieder so ein Zeit&Lust frage… +soifz+.
dramaqueen - 21. Sep, 10:18


